Joachim STREIT
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Tyskland - Freie Wähler (Tyskland)

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OPINION on the proposal for a regulation of the European Parliament and of the Council on the Union Civil Protection Mechanism and Union support for health emergency preparedness and response, and repealing Decision No 1313/2013/EU (Union Civil Protection Mechanism) EN

28-05-2026 REGI_AD(2026)784245 PE784.245v02-00 REGI
Skyggeordfører for udtalelse
Vladimir PREBILIČ

Fremskridt hen imod et omsorgssamfund: afhjælpning af den kønsbestemte forskel på omsorgsområdet DE

21-05-2026
Skriftlige stemmeforklaringer

Die FREIE WÄHLER Delegation hat den Bericht über das Thema „Fortschritte in Richtung Pflege- und Betreuungsgesellschaft: Überwindung des geschlechtsspezifischen Gefälles bei Betreuungs- und Pflegeaufgaben“ abgelehnt.
Die Bedeutung von Pflege und Betreuung sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger sind zentrale gesellschaftliche Anliegen. Auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Pflegebereich sowie die Entlastung von Familien unterstützen wir ausdrücklich.
Kritisch sehen wir jedoch, dass der Bericht zahlreiche Forderungen nach stärkerer europäischer Steuerung im Bereich der Sozial-, Familien- und Pflegepolitik enthält. Dazu zählen unter anderem Forderungen nach einem europäischen „Deal für Pflege und Betreuung“, einem europäischen Aktionsplan, EU-weiten Mindeststandards, zusätzlichen EU-Leitlinien, stärker harmonisierten Elternurlaubsregelungen sowie einer stärkeren Integration der Pflege- und Betreuungspolitik in die europäische Säule sozialer Rechte und den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen.
Aus Sicht der FREIE WÄHLER fallen Fragen der Pflege-, Familien- und Sozialpolitik in erster Linie unter die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten. Die nationalen Systeme unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Finanzierung, gesellschaftlicher Strukturen, Arbeitsmärkte und familiärer Modelle. Die Mitgliedstaaten müssen daher die Möglichkeit behalten, eigenständig und flexibel auf ihre jeweiligen Herausforderungen und Bedürfnisse zu reagieren.
Die Europäische Union sollte dort unterstützen, wo ein klarer europäischer Mehrwert besteht. Die konkrete Ausgestaltung von Pflege-, Familien- und Sozialpolitik muss jedoch weiterhin maßgeblich in der Verantwortung der Mitgliedstaaten bleiben.

Nødvendigheden af at nedbringe arbejdsrelaterede dødsfald DE

21-05-2026
Skriftlige stemmeforklaringer

Die FREIE WÄHLER Delegation hat den Entschließungsantrag zur Verringerung arbeitsbedingter Todesfälle abgelehnt.
Selbstverständlich unterstützen wir das Ziel, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Todesfälle in Europa zu reduzieren und den Arbeitsschutz weiter zu verbessern. Sichere Arbeitsbedingungen, Prävention und ein verantwortungsvoller Schutz der Arbeitnehmer müssen gewährleistet sein.
Der vorliegende Entschließungsantrag greift jedoch in Politikfelder ein, die aus Sicht der FREIE WÄHLER in erster Linie in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten fallen. Arbeits- und Sozialpolitik sind eng mit den jeweiligen nationalen Systemen, Arbeitsmärkten und gesellschaftlichen Strukturen verbunden. Die Mitgliedstaaten haben hier unterschiedliche Herausforderungen, Prioritäten und Bedürfnisse, auf die sie flexibel und eigenständig reagieren können müssen.
Kritisch sehen wir daher insbesondere die Forderungen nach einer stärkeren Rolle der Europäischen Arbeitsbehörde (ELA) sowie nach zusätzlichen EU-Leitlinien, verstärkter EU-Steuerung und weitergehender europäischer Koordinierung im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts. Dies birgt die Gefahr zusätzlicher Regulierung, Bürokratie und Belastungen für Unternehmen und nationale Systeme, ohne den unterschiedlichen arbeitsmarktpolitischen und sozialen Realitäten der Menschen in den Mitgliedstaaten ausreichend Rechnung zu tragen.
Aus Sicht der FREIE WÄHLER sollte die Europäische Union dort unterstützen, wo ein klarer europäischer Mehrwert besteht. Die konkrete Ausgestaltung des Arbeits- und Sozialrechts muss jedoch weiterhin maßgeblich bei den Mitgliedstaaten bleiben.

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