Spektraleffekt-Steuerungen von Sample Alchemy in Logic Pro for iPad
Die Parameter in diesem Bereich werden angezeigt, wenn die Option „Spectral“ in einem Synthesemodul ausgewählt ist. Die Steuerungen ändern sich außerdem je nach ausgewähltem Spektraleffekt.
Tippe auf einen der Aktivpunkte A/B/C/D, um die zu bearbeitende Source auszuwählen.

Formant
Mit dem Effekt „Formant“ kannst du den spektralen Inhalt eines Sounds formen, indem du bestimmte Frequenzbänder im Sound betonst oder dämpfst.
Drehregler „Shift“: Verschiebt den Formant-Filter in Halbtönen nach oben oder unten. Höhere Werte können Sounds heller oder dünner wirken lassen. Niedrigere Werte können einen dunkleren, satteren Charakter bewirken.
Drehregler „Key Track“: Bestimmt, wie der Formant-Filter Noten auf der Klaviatur folgt. Bei 100 % wird die Tonhöhe der Filterresonanzen mit der Note nach oben oder unten verschoben. Niedrigere Werte bewirken weniger „Key Tracking“, wodurch manche Sounds in einem größeren Klaviaturbereich spielbar werden können.
Drehregler „Size“: Spreizt den Formant-Filter, um die wahrgenommene Größe des Resonanzraums zu verändern. Verwende diesen Parameter, um beispielsweise die Größe eines Gitarrenkorpus zu verändern oder das Sample einer Kinderstimme wie das eines Giganten klingen zu lassen. Der Drehregler „Size“ arbeitet in Verbindung mit dem Parameter „Center“.
Drehregler „Center“: Legt die Mittenfrequenz für die (mit dem Drehregler „Size“ festgelegte) Formant-Spreizung fest. Resonanzen unter der Mittenfrequenz werden nach oben verschoben, wenn der Wert des Drehreglers „Size“ vergrößert wird. Eine entsprechende Verschiebung nach unten erfolgt für Resonanzen über der Mittenfrequenz.
Hinweis: Der Drehregler „Center“ hat keine Auswirkung, wenn der Drehregler „Size“ auf 100 % eingestellt ist.
Low/High Cut
Verwende die Drehregler „Low Cut“ und „High Cut“, um die Klangcharakteristiken des Sounds zu formen. Der Parameter „Low Cut“ und „High Cut“ arbeiten zusammen als Bandpass-Filter. Signale, die in die beiden Cutoff-Bereiche fallen, werden durchgelassen.
Drehregler „Low Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale über dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale unter dieser Frequenz werden abgeschnitten.
Drehregler „High Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale unter dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale über dieser Frequenz werden abgeschnitten.
Blur
Blur erzeugt eine Frequenzunschärfe.
Tipp: Ein melodischer Loop mit Tonhöhenvariationen ist ideal, um die Wirkung dieses Effekts am besten hören zu können.
Drehregler „Mix“: Legt die Balance zwischen Originalsignal und bearbeitetem Klang fest.
Drehregler „Length“: Legt fest, über welchen Zeitraum die Frequenzen gehalten (bzw. im Zeitverlauf verwischt) werden.
Drehregler „Variance“: Legt den Grad der Abweichung für die Frequenzauswahl fest (also die Frequenzen, die verwischt).
Drehregler „Gate“: Passe den Schwellenwert für die Lautstärke an, sodass nur die Frequenzbänder über dem Schwellenwert wiedergegeben werden. Dies ähnelt einem Noise-Gate-Effekt, wird aber auf jedes Band einzeln angewendet.
Cloud
Cloud erzeugt einen Effekt, der am besten als Ansammlung von Frequenz-Grains beschrieben werden kann. Dadurch entsteht ein strukturierter Chorus-Effekt.
Tipp: Probiere diesen Effekt mit Stimm-Samples aus.
Drehregler „Mix“: Legt die Balance zwischen Originalsignal und bearbeitetem Klang fest.
Drehregler „Threshold“: Legt die Anzahl der Halbtöne fest, um die die beeinflussten Bänder nach oben verschoben werden.
Drehregler „Attack“: Legt fest, wie lange es dauert, bevor durch die Threshold-Einstellung betonte Frequenzen eingeblendet werden.
Drehregler „Simplify“: Reduziert niedrigere Frequenzen, um die betonten Frequenzen noch zu verstärken. Dadurch werden Details zugunsten eines reineren Tons verringert.
Metallize
Metallize erzeugt Effekte, die an klassische Kammfilter erinnern.
Tipp: Experimentiere mit Drum-Loops, um die Wirkung der Steuerungen klar und deutlich herauszuhören.
Drehregler „Mix“: Legt die Balance zwischen Originalsignal und bearbeitetem Klang fest.
Drehregler „Interval“: Legt die Anzahl der Halbtöne fest, um die die beeinflussten Bänder nach oben verschoben werden.
Drehregler „Simplify“: Reduziert die Anzahl der vom Effekt erzeugten Frequenzen, sodass ein vereinfachter Sound entsteht.
Drehregler „Feedback“: Legt die Intensität des Effekts fest. Höhere Einstellungen betonen die Obertöne und sorgen für metallische Resonanzen.
Noise (Rauschen)
Verwende „Noise“, um Spektral-Bins mit gefiltertem Rauschen zu füllen. Der Parameter „Low Cut“ und „High Cut“ arbeiten zusammen als Bandpass-Filter. Signale, die in die beiden Cutoff-Bereiche fallen, werden durchgelassen.
Drehregler „Low Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale über dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale unter dieser Frequenz werden abgeschnitten.
Drehregler „High Cut“: Legt eine Cutoff-Frequenz fest. Alle Signale unter dieser Frequenz werden durchgelassen. Signale über dieser Frequenz werden abgeschnitten.